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Wie wurde Deine Begeisterung für diese fantastischen Federn dafür geweckt?
Mich haben immer die Fliegen von Aimè Devaux und Madame de Chamberet begeistert. Devaux’s Fliegen waren sauber, und zum Teil mit Entenbürzelfedern gebunden. Die Fliegen von Madam de Chamberet waren von einer derart fragilen Schönheit, dass der Fisch sie einfach nehmen musste. Es gelang mir nicht diese Fliegentypen zu meiner Zufriedenheit nach zu binden. Der dicke, konische Kiel der CDC-Feder stand einfach im Weg. Ich war aber von Anfang an von der Fängigkeit der CDC-Fliegen überzeugt. Durch das natürliche Erscheinungsbild der CDC-Feder kann man das Insekt am besten imitieren.
Die Geschichte der CDC-Fliegen ist mehr als 100 Jahre alt. Anfang der 20iger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden sie zum ersten Mal im schweizerischem Jura dokumentiert. Nahezu zeitgleich haben Maximilien Joset und Charles Bickel die Qualität der Entenbürzelfeder erkannt und ihre Vorteile für die Imitation von künstlichen Fliegen umgesetzt. Charles Bickel hat den Geist der Zeit erfasst und eine Entenbürzelfliegen Kollektion aufgelegt. Er hat aus seiner Idee und seinem Geschäftssinn einen Beruf gemacht. Bald folgte Louis Veya der bei Maximilien Joset das Binden erlernte und erfolgreich den Großraum Jura mit seinen CDC-Fliegen versorgte. Alle drei Binder hatten die CDC-Feder um den Hakenschenkel gewunden mal mit mal ohne Schwänzchen. Zum Teil haben sie den Kiel gespalten, um noch feinere Entenbürzelfliegen zu kreieren. Es folgte Marjan Fratnik aus Slowenien der in den 60iger Jahren eine einfache aber geniale Idee hatte: Marjan band die Entenbürzelfeder einfach auf den Hakenschenke ein. (die FFF Fliege war geboren)
• Zitat von Toni Zulauf
• „Gerhard Laible aus dem badischen Malsch (bei Karlsruhe) erlöste dann Anfang der 80er Jahre die Fliegenbinder vom entscheidenden Nachteil der Feder, dem im Vergleich zu einer Hahnenfeder sehr kurzen, steifen und konisch-dicken Kiel: In einem Geniestreich schnitt Laible die Fibern kurzerhand vom Kiel ab, klemmte sie in eine Dubbingschlaufe und konnte so eine CDC-Fibernstrang von beliebiger Länge und damit Flügel/Hechelkränze in allen Formen herstellen."
In Frankreich ist die CDC -Feder mehr unter dem Namen „croupion de canard“ bekannt, der auch auf ihn zurückgeht. Bekannt wurde er durch seine „French Tricolore“.
Die griffige Abkürzung CDC wurde in den USA „geprägt“ und hat sich weltweit durchgesetzt. Nicht zu vergessen ist Francesko Palu aus Italien der auf seiner Art die CDC-fliegen kreiert hat.
Der entscheidende Vorteil gegenüber einer Hahnenhechel ist, dass sich die Fiebern der Entenbürzelfeder auf den Wasserfilm legen. Durch die feinstrukturieren kleinen Seitenfibern vergrößert sich die Auflagefläche um ein Vielfaches. Die Imitation von CDC-Fliegen kommt der Natürlichkeit der Insekten am nächsten.
Was unterscheidet „Laible Fliegen“ von Standard Fliegen?
Qualitativ hochwertigen Federn für hochwertige Fliegen! Die Bindeweise – die hohe Qualität der Materialien und eine strenge Qualitätskontrolle, eine lange Praxis-Testphase bevor die Muster in die Produktion gehen. Mein Bestreben und mein Ziel ist es mit meinen CDC-Fliegen das natürliche Insekt so gut wie eben möglich nach zu empfinden. Die Natur lässt sich nicht ohne weiteres kopieren, aber die CDC-Feder trägt einen großen Teil dazu bei dem natürlichen Vorbild so nahe wie eben möglich zu kommen.
Natürlich spielt die Bindetechnik auch eine entscheidende Rolle. In der Schlaufe lässt sich ein Bürzelstrang erzeugen, der in allen Variationen gebunden werden kann. Sei es die traditionelle vertikal Bindetechnik, als Hechelkranz als Palmer, in der horizontalen Bindetechnik als Parachute sowie in der Cros-Technik. Meine Fliegen habe ich immer mit Akribie getestet und jede weitere Verbesserung in sie einfließen lassen. Entscheidend für gute CDC-Fliegen ist vor allen Dingen das Material. Naturmaterialen sind nicht immer gleich, mein Anspruch ist, und ist es immer gewesen die besten Materialien zu verwenden.
Die Elementbehechelung, die kombinierte Elementbehechelung, die Schlaufentechnik für CDC Fibern, die Integraltechnik, die CDC Body Technik, der Malscher Trichter und die Huckepack Technik sowie die CDC-Falttechnik. In meinen Bindekursen war es immer mein Anliegen, den Teilnehmern meine Bindetechniken zu vermitteln, so dass sie dann in der Lage waren die entsprechenden CDC-Fliegen selbst zu binden.
Meine herausragende Leistung/Verdienst ist wohl die Tatsache, dass ich als erster die CDC-Fibern vom Kiel trennte und in eine Schlaufe legte, um einen Bürzelstrang zu bilden. Die Schlaufentechnik war schon länger bekannt, so war Robert Pfandl ein begnadigter Schlaufenspezialist. Es gab kaum etwas, was er nicht in der Schlaufe verarbeitet. Auf die Idee, die CDC-Fieber in der Schlaufe zu verarbeiten kam er jedoch nicht. Das hat er dann von mir übernommen.
Ist die Bindetechnik entscheidend für eine gute Fliege und oder auch die Anbietetechnik (Service)?
Das ist tatsächlich eine schwierige Frage. Anbiete Techniken aufs Papier zu bringen ist so gut wie unmöglich. Es sind manchmal nur Kleinigkeiten, z.B. wie man die Rute führt, wie man die linke Hand einsetzt, wie man der Fliege etwas Leben einhauchen kann und noch mehr solcher Kleinigkeiten, die den Erfolg ausmachen. Sie sind schwer zu beschreiben. Bei Rudi bin ich bei verschiedenen Events präsent. In der Praxis, am Wasser ist es für mich leichter meine Erfahrungen der letzten 45 Jahre meines Fliegenfischerlebens weiter zu geben.
Den ersten Kontakt zur Weißen Traun hatte ich in Ruhpolding / Zell bei der Familie Eisenberger, den Eigentümern der Weißen Traun und sie hatten auch Zimmer zu vermieten. Durch einen andern Gast haben wir erfahren, dass es in Siegsdorf ein kleines Fliegenfischergeschäft gab. Der Besuch am nächsten Tag war dann die erste Begegnung mit Rudi.
Nun meine Erlebnisse an Rudis Gewässern: Da gibt es zwei die ich herausheben möchte neben all den anderen Erlebnissen, und da ging es nicht immer nur um die Fischerei, die ich in den 40 Jahren wo ich die Traun befischen durfte erlebt habe. Ich war mit zwei guten Freunden an der Traun. Nach der Brotzeit befischten wir einen Abschnitt an der traditionellen Strecke, in dem ein umgefallener Baum ins Wasser reinragte. Ich hatte erwähnt, dass an solchen Stellen immer gute Fische stehen. Natürlich ist die Gefahr sehr groß seine Fliege an den Ästen zu verlieren. Aber Abstand halten bringt kein Erfolg. Die zwei haben sich nicht getrau nahe an den Ästen zu servieren. „Mach du doch mal!“ Mit einer etwas stärker beschwerten Nymphe versuchte ich etwas oberhalb der Äste meine Fliege zu servieren, in der Hoffnung, dass sie unter den Ästen einen Weg fände ohne hängen zu bleiben. Beim zweiten Wurf blieb das Vorfach stehen und der Fisch hatte sich selbst gehakt. Das eine war die Herausforderung die Fliege gut anzubieten, das andere war es das Erlebnis die schönste Bachforelle von über 80cm, die ich je in der Deutschen Traun gefangen habe. Das zweit Erlebnis ist noch gar nicht so lange her, es war im September 2022 an der weißen Traun in Siegsdorf.
Woran liegt es, dass selbst scheue Forellen Deine Fliegen oft bedenkenlos einschlürfen?
Welche Ausrüstungsgegenstände sind bei der Fischerei mit Entenbürzelmustern Pflicht?
Da gibt es ein paar Grundegeln: Wenn die CDC-Fliege einen Fisch gefangen hat, und sich noch etwas Schleim an der Fliege befindet, kräftig im Wasser auswaschen. Ist die Trockenfliege vom Schleim befreit, in den Amadou legen und kräftig drücken. Die Feuchtigkeit wird der Fliege entzogen und hat seine ursprünglich Form wieder.
Kleiner Trick: wenn man an der Fliegenweste ein Gummi befestigt kann man die Fliege einhängen und unter Zug den Gummi schnalzen lassen. Die CDC-Fibern stellen sich endgültig wieder auf. Eine Frage wird mir immer wieder gestellt. Kann/soll man eine CDC-Fliege fetten? Wenn man das sogenannte original Entenbürzelfett oder das original Entenbürzelöl verwenden, tun man seiner CDC-Fliege nichts Gutes. Mit dem vermeintlichen Entenbürzelfett oder Entenbürzelöl bleibt der Schmutz, der sich im Wasserfilm abgelagert hat, in den Fibern der Fliege hängen.
Mit welcher Rute, Rolle, Schnur fischt Du am liebsten mit Deinen CDC-Trockenfliegenmustern?
SAGE TroutLL Fliegenrute 9 Fuß (275cm), Klasse3
SAGE Spectrum LT Fliegenrolle
RIO Premier Creek Fliegenschnur bei kleineren Flüssen
die Elite RIO Technical Trout bei mittleren und größeren Flüssen.
Mein Vorfächer knüpfe ich mir selbst aus Traun River Maxima Vorfachmaterial. Ich habe meine Standardlängen, den Ruten und den Schnüren entsprechend. Außerordentlich gerne fische ich die ESN-Ruten sowohl mit der Nymphe als auch mit der Trockenfliege. Dazu passend die ESN-Fliegenrolle mit entsprechender Schnur. Gerhard Laible gilt als einer der Erfinder der modernen Entenbürzel (Cul de canard = CDC) Trockenfliegen.
Nev-R-Sink Schwimmpräparat / Floatant
Nev-R-Sink - ist eben besser! Nev-R-Sink genießt mittlerweile unter Schwimmpräparaten (Fliegenfett) einen fast legendären Ruf! Diese Schwimm-Gel verleiht Ihren Trockenfliegen fantastische Schwimmeigenschaften und stellt sicher, dass selbst feinste Materialien wie CDC-Federn nicht verkleben. Es ist seit mehreren Jahrzehnten bewährt und wird tausendfach eingesetzt. Unser Meinung ist es das mit Abstand beste Floatant für Trockenfliegen. Viele andere Produkte verkleben die Fasern stark und sind schwer aufzutragen. Anwendung: einfach eine kleine Menge des Gels auf die Fingerspitze auftragen. Dann zwischen zwei Fingern etwas verreiben. Sie sehen wie das Gel durch die Fingerwäre flüssig wird. Nun tragen Sie das Nev-R-Sink auf die Fliege oder die einzelnen Fasern auf. Schon schwimmt Ihre Fliege perfekt. Am besten tragen Sie das Gel direkt auf die trockene Fliege aus der Box auf. Dann ist der Effekt am besten und hält am längsten. Das Gel eignet sich ebenso perfekt für Popper oder Whitlock Hechtstreamer, um diesen eine verführerische "auftauchende" Eigenschaft zu verleihen.
Nev-R-Sink Powder
Dieses feinkörnige Pulver entzieht nassen Fliegen blitzschnell die Feuchtigkeit. Werfen Sie die nasse, von Verunreinigungen gesäuberte, noch am Vorfach befestigte Fliege, in das Nev-R-Sink Powder. Schütteln Sie anschließend die geschlossene Dose einige Male und blasen etwaiges, noch an der Fliege haftendes, Pulver weg. Ihre Fliege ist nun wieder einsatzbereit. Die Schwimmfähigkeit erhöhen Sie, wenn Sie anschließend noch Nev-R-Sink II Schwimmpräparat fein auftragen. Inhalt: 25 ml
Fliegenmuster von Gerhard Laible
Hier haben wir Ihnen die Entenbürzel Fliegenmuster (Trockenfliegen) von Gerhard Laible zusammengestellt:
Expert CDC Trockenfliegen Set
Dieses Fliegenset enthält 21 fängige, von unseren Experten handselektierte Entenbürzel Trockenfliegen. Bestückt in einer robusten Klarsichtbox mit mikrogeschlitztem Schaumstoff. Die Klarsichtbox ist praktisch in ihrer Benutzung und Sie haben darin alle Ihre Fliegenmuster stets im Blick. Inhalt: 21 CDC TrockenfliegenDetails zur Fliegenbox:7 mikro-geschlitzte SchaumstoffreihenPlatz für bis zu 175 FliegenTransparenter Deckelleicht und robustGröße: 155 x 105 x 25 mm
CDC Auskriecher 2.0, hell
Hierbei handelt es sich um ein tolles Aufsteigermuster (Emerger). Diese Fliege sollte im Oberflächenfilm gefischt werden. Diese kann Dead Drift oder im leichten Swing angeboten werden.
CDC Wurli Trockenfliege
Die CDC Wurli Trockenfliege ist ein Universalmuster erster Güte! Es kann jegliches Insekt auf der Oberfläche imitieren. Bei der Fliege wird Mufflon-Haar mit CDC Fibern und leichtem Gliter gemischt und zum Körper verdrallt. Der Entwickler dieser Fliege, Gerhard Laible, fängt mit genau dieser Fliege teilweise sehr große Bachforellen!
CDC Para-Dun, blue dun
Die CDC Para Dun imitiert eine kleine graue Eintagsfliege. Der gräuliche Körper deckt viele verschiedene Eintagsfliegen ab.Durch den Entenbürzel Hechelkranz sind die Schwimmeigenschaften der Trockenfliege extrem gut.
CDC Traun Caddis / Köcherfliege
Die Traun-Caddis ist meine klassische Köcherfliegen-Version: die Sedge mit geschlossenen Flügeln. Solches Bild zeigen sowohl gerade geschlüpfte Auskriecher, wenn sie noch flugunfähig dem rettenden Ufer zustreben, als auch die Weibchen bei der Eiablage. Die adulten Sedges leben mehrere Tage bzw. Wochen und kehren, wenn alle Voraussetzungen für die Eiablage gegeben sind, aus der Ufervegetation aufs Wasser zurück. Nach der Begattung fliegen die Weibchen flußauf, um den Strömungsabtrieb der Eier auszugleichen (Kompensationsflug). Manche Arten klettern dann auf der strömungsabgewandten Seite z.B. von Steinen ins Wasser um ihre Eiballen abzulegen. Viele Sedges legen in der Dämmerung ihre Eier auch auf der offenen Strömung ab. Dabei rennen und hüpfen sie auffällig über den Wasserspiegel. Zwischendurch legen die Fliegen immer wieder Ruhepausen ein, in denen sie mit zusammengefalteten Flügeln stromab treiben. Laichflug und Eiablage provozieren stets heftiges Steigen. Bindeweise und Material - die durchscheinend gemusterten Sedge Wing- Flügel und der von einigen langen Fibern umflorte, auftragende CDC-Thorax - geben der Traun-Caddis eine täuschend echte Silhouette, ohne die Gebrauchstüchtigkeit im geringsten zu mindern. Das Muster läßt sich drallfrei werfen und besitzt beste Schwimmfähigkeit. So kann man diese CDC-Sedge entsprechend den Verhaltensweisen der Vorbilder problemlos anbieten: Dreggend und heftig furchend und zwischen- durch immer wieder ruhig abtreibend, als „Caddis at rest". Am wirkungsvollsten gelingt dies an langer Vorfachspitze beim Service querüber und dann stromab.Text und Fliegenmuster von Gerhard Laible
CDC Hi-Vis Parachute, blue dun
Bei Konzeption dieser beiden, lediglich durch die Körperfärbung unterschiedenen Muster stand zwar die Funktionalität im Vordergrund, imitatorische Gesichtspunkte wurden dennoch nicht vernachlässigt. Die Parachute-Bindeweise in CDC-Material steht für sanftestes Auf- setzen und immer korrekte Schwimmlage. Die Polycelon-Flügelknospe garantiert beste Sichtbarkeit und kommt dem Schwimmvermögen sowie der Thorax-Betonung zugute. So kann man das Muster selbst in rauhen Strömungen trocken anbieten und die Drift auch unter erschwerten Sichtbedingungen immer bestens verfolgen. Wer Probleme mit dem Sehen hat, sollte mit der HiVis-Parachute selbst auf Distanz bestens zurechtkommen. In Größe 14 mit goldgelbem und in Größe 12 mit grauem Körper haben sich diese Fliegen besonders in der frühen Saison bei „Rhodani"-Schlüpfen und im Frühling bei Aufkommen der Schnellwasser-olivfarbenen (Rhithrogena semicolorata) und der schönen Epeorus sylvicola gut bewährt. Die hellgelbe Poly-Flügelknospe erscheint aus der Unterwassersicht vom kreisförmig umgebenden CDC-Fiberkranz verschleiert. Sie läßt den Thorax diffus hervortreten und imitiert so das typische Erscheinungsbild des Auskriechers. Gefischt wird die HiVis-Parachute in der üblichen Trockenfliegen-Manier stromauf oder querüber.
CDC Buck Caddis Trockenfliege, gelb
Wir ihr Name besagt "CDC Buck Caddis (B.C.)", soll diese amerikanische Rehhaar-Fliege eigentlich eine Köcherfliege darstellen. Tatsächlich deckt diese schlicht-raffinierte Bindeweise aber ein weit breiteres Imitationsspektrum ab. Die Praxis zeigt, daß die Entenbürzel Buck Caddis nicht nur als Sedge-Auskriecher, als Dun oder als Steinfliege genommen wird. Unter Wasser gezogen, kann man sie sogar als Aufsteiger fischen, mit Erfolg. Ein echtes Universal-Muster also. In Verbindung mit CDC-Körper- und CDC-Kopfhechel wird dieses Muster noch attraktiver - und wesentlich widerstandsfähiger. Denn die so fragil wirkenden Bürzelfibern sind ja viel robuster als sie aussehen und schirmen die doch recht empfindlichen Rehhaarfibern wirksam ab. Zudem verschleiern sie den Umriß der B.C. diffus, machen sie zum Allrounder schlechthin. Mit gelbem oder bordeauxfarbenem Körper imitiert meine B.C.-Version eine breite Palette von Wasserinsekten, insbesondere Köcher- und Eintagsfliegen-Stadien. Die Bordeauxrote in Größe 19 hat sich im Herbst als sehr fängige Äschenfliege hervorgetan. Die CDC-Buck Caddis wird entsprechend ihrem Einsatz trocken, im Film order auch dicht unter der Oberfläche gefischt.
CDC Caddis Super Pupa
CDC Caddis Super Pupa ist eine Trockenfliege und imitiert eine Köcherfliege, die gerade schlüpft. Das erfolgreiche Muster wurde von Gerhard Laible einwickelt.Durch das Tiemco Dry Wing Material im Thoraxbereich kann die Fliege sehr gut gesehen werden.
CDC Caddis Teenager
Der CDC Caddis Teenager ist ein tolles Muster einer Köcherfliege. Die Fliege schwimmt durch die Bindeweise sehr gut. Das Fliegenmuster kann höchst aktiv geführt werden. Wir empfehlen das Muster vor der ersten Verwendung mit Nev-R-Sink (Schwimmittel) zu behandeln, damit die Fliege noch länger schwimmt.
CDC Hi-Vis Parachute, goldbraun
Bei Konzeption dieser beiden, lediglich durch die Körperfärbung unterschiedenen Muster stand zwar die Funktionalität im Vordergrund, imitatorische Gesichtspunkte wurden dennoch nicht vernachlässigt. Die Parachute-Bindeweise in CDC-Material steht für sanftestes Auf- setzen und immer korrekte Schwimmlage. Die Polycelon-Flügelknospe garantiert beste Sichtbarkeit und kommt dem Schwimmvermögen sowie der Thorax-Betonung zugute. So kann man das Muster selbst in rauhen Strömungen trocken anbieten und die Drift auch unter erschwerten Sichtbedingungen immer bestens verfolgen. Wer Probleme mit dem Sehen hat, sollte mit der HiVis-Parachute selbst auf Distanz bestens zurechtkommen. In Größe 14 mit goldgelbem und in Größe 12 mit grauem Körper haben sich diese Fliegen besonders in der frühen Saison bei „Rhodani"-Schlüpfen und im Frühling bei Aufkommen der Schnellwasser-olivfarbenen (Rhithrogena semicolorata) und der schönen Epeorus sylvicola gut bewährt. Die hellgelbe Poly-Flügelknospe erscheint aus der Unterwassersicht vom kreisförmig umgebenden CDC-Fiberkranz verschleiert. Sie läßt den Thorax diffus hervortreten und imitiert so das typische Erscheinungsbild des Auskriechers. Gefischt wird die HiVis-Parachute in der üblichen Trockenfliegen-Manier stromauf oder querüber.
CDC Caddis Pupa Köcherfliege
Immer, wenn Köcherfliegen im freien Wasser schlüpfen, lösen die rundlichen, meist ansehnlich großen Aufsteiger und Auskriecher heftige Aktivität der Fische aus. Diese Aufstiegs- und Auskriecher-Phase wird durch die CDC-Yellowhead Caddis Pupa effizient dargestellt. Das auffällige, dicke Köpfchen des Musters imitiert die Gasfüllung in der Puppenhaut, die den Aufsteiger an die Oberfläche trägt. Welch besonderer Reiz häufig von gelben Partien einer Trockenfliege ausgeht, haben sicherlich schon viele beobachten können. Meine persönlichen Erfahrungen weisen unzweideutig in diese Richtung. Ich bin nicht nur überzeugt davon, daß Gelb zeitweise unentbehrlich ist, sondern daß man seinen Reiz durch starke Betonung noch erhöhen kann. Der dicke gelbe Kopf in Verbindung mit dem in meiner „Integral-Technik", d.h. aus Pfauen- und CDC-Fibern gedubbten, rundlichen Körper ergeben ein Muster, das schlüpfende Sedges erfolgreich nachahmt. Das Gelb macht die Fliege zudem beim schwachen Licht spätabendlicher Köcherfliegen-Schlüpfe hervorragend sichtbar. Gefischt wird die CDC-Yellowhead entweder in normaler Trockenfliegen- Manier stromauf oder aber querüber und dann furchend. Bei dieser Anbieteweise fischt sie besonders wirksam, wenn man sie leicht unter Wasser zieht und mit ruckartigen Bewegungen führt.(Text vom Profi-Fliegenbinder Gerhard Laible)
CDC Delta Wing Trockenfliege
Die CDC Delta Wing Trockenfliege ist schon als typische Phasen-Imitation zu bezeichnen, d.h. als ein Fliegentyp, der nur einen flüchtigen Augenblick wiedergibt: das Bild einer frischgeschlüpften Dun, die ihre ersten Flugversuche unternimmt. Der Schlupfvorgang ist abeschlossen, die Flügel sind ausgehärtet und funktionsbereit. Das Insekt versucht, noch etwas unbeholfen, den Abflug vom Wasser. Das gelingt ihm nur unter idealen Bedingungen schon im ersten Anlauf. Meist sind mehrere Startversuche nötig, nach denen die Dun immer wieder auf dem Wasserspiegel aufsetzt - mit V-förmig gespreizten Flügeln. Diese Delta-Flügel-Stellung ahmen die Flügel des Musters nach. Fischereilich ist diese Phase sehr interessant, denn oft attackieren gerade Forellen - durch die Bewegungen stimuliert - solche Duns vehement. Man kann beobachten, daß die Fische dabei manchmal aus dem Wasser springen und die Duns beim Wiedereintauchen von obenher nehmen. In ihrer Rage, die Duns abzufangen, nehmen sich die Fische nicht einmal Zeit, die Fliegen kritisch zu betrachten... Die CDC-Deltawing Trockenfliege ist aus Erfahrung am wirksamsten, wenn man sie im Aktionsbereich, d.h. entsprechend der Wassertiefe kurz vor dem Standplatz des anvisierten Fischs mit Bewegungsreizen anbietet. Bei geringer Anbieteweite kann man die Fliege mit langer Rute und kruzer Schnur regelrecht übers Wasser tanzen lassen. Bei dieser Technik ist es notwendig, die Rehhaarflügel und den Körper der Fliege mit Nev-R-Sink (Schwimmmittel / Floatant) ganz leicht einzufetten.
CDC Mayfly Emerger / Maifliegenaufsteiger
Der Mayfly Emerger / Maifliegenaufsteiger ist eines der besten Maifliegenmuster überhaupt! Dieses von Gerhard Laible entwickelt Muster bildet genau den Moment ab indem die Maifliegennymphe die Oberfläche durchbricht. Genau in diesem Moment fressen die Forellen oft das schlüpfende Insekt. Wir empfehlen dieses Muster sehr aktiv auf der Oberfläche zu fischen. Die Größe # 11 gilt mehr als Eintagsfliegemuster nicht so sehr als echte Maifliege.
CDC Para-Dun, olive yellow
Die CDC Para Dun imitiert eine kleine gelb-olive Eintagsfliege. Der gräuliche Körper deckt viele verschiedene Eintagsfliegen ab.Durch den Entenbürzel Hechelkranz sind die Schwimmeigenschaften der Trockenfliege extrem gut.
CDC Emerger / Aufsteiger, beige
Der CDC Emerger ist eine der besten Entenbürzel Aufsteiger überhaupt. Mit dieser Fliege können sie auch bei sehr selektiven Fischen sehr erfolgreich sein. Diese Fliege fängt nicht nur an der bayerischen Traun sehr viele Fische, sonder damit können Sie selektive Fische WELTWEIT überlisten!Geheimtipp: wenn die Fische die Fliege verweigern, dann die Fliege in den Mund nehmen und kurz unter der Oberfläche anbieten. Meist folgt dann der Biss!Beschreibung vom Profi-Fliegenbinder Gerhard Laible: Dieser CDC (Cul de Canard) Emerger imitiert die frühe Auskriecher-Phase einer Eintagsfliege, den beginnenden Schlupfvorgang. Dieser Vorgang entwickelt sich im Wasserfilm sobald der Aufsteiger die Oberflächenspannung durchbrochen hat und endet mit dem Auskriechen aus der Nymphenhaut auf die Wasseroberfläche. Er beginnt mit dem Aufplatzen der Nymphenhaut am Rücken des Aufsteigers. Dann schieben sich der Vorderkörper (Thorax) mit den noch verknitterten Flügeln und Füßchen der Dun aus der Chitinhülle. In dieser Phase erscheint der Auskriecher aus der Fischperspektive als voluminöser Ballon.Dieses Stadium, in dem die Auskriecher völlig hilflos abtreiben, signalisiert den Fischen sichere Beute! Aus diesem Grund kann diese Muster überaus fängig sein und funktioniert an der Traun extrem gut! Das mit überbetontem Thorax in der „Loop Wing-Technik" gebundene Muster gibt diese relativ kurze Phase wirkungsvoll wieder. Entsprechend den natürlichen Vorbildern wird diese Phasen-Imitation ruhig in der Strömung gefischt. Die zwischen den Bürzelfibern eingeschlossene Luft verleiht dem CDC-Emerger ein ausgezeichnetes Schwimmvermögen. Deshalb kann man ihn ohne Probleme selbst in rauhem Wasser fischen. In ruhigen Strömungen empfiehlt es sich, das Muster tief im Film anzubieten. Man kann es auch ohne weiteres unter Wasser ziehen und als Aufsteiger fischen, der die Oberflächenspannung gerade durchbricht. Die eingeschlossene Luft hält den CDC-Emerger sicher am Wasserspiegel.
CDC Emerger / Aufsteiger, blue dun
Der CDC Emerger ist eine der besten Entenbürzel Aufsteiger überhaupt. Mit dieser Fliege können sie auch bei sehr selektiven Fischen sehr erfolgreich sein. Diese Fliege fängt nicht nur an der bayerischen Traun sehr viele Fische, sonder damit können Sie selektive Fische WELTWEIT überlisten!Geheimtipp: wenn die Fische die Fliege verweigern, dann die Fliege in den Mund nehmen und kurz unter der Oberfläche anbieten. Meist folgt dann der Biss!Beschreibung vom Profi-Fliegenbinder Gerhard Laible: Dieser CDC (Cul de Canard) Emerger imitiert die frühe Auskriecher-Phase einer Eintagsfliege, den beginnenden Schlupfvorgang. Dieser Vorgang entwickelt sich im Wasserfilm sobald der Aufsteiger die Oberflächenspannung durchbrochen hat und endet mit dem Auskriechen aus der Nymphenhaut auf die Wasseroberfläche. Er beginnt mit dem Aufplatzen der Nymphenhaut am Rücken des Aufsteigers. Dann schieben sich der Vorderkörper (Thorax) mit den noch verknitterten Flügeln und Füßchen der Dun aus der Chitinhülle. In dieser Phase erscheint der Auskriecher aus der Fischperspektive als voluminöser Ballon.Dieses Stadium, in dem die Auskriecher völlig hilflos abtreiben, signalisiert den Fischen sichere Beute! Aus diesem Grund kann diese Muster überaus fängig sein und funktioniert an der Traun extrem gut! Das mit überbetontem Thorax in der „Loop Wing-Technik" gebundene Muster gibt diese relativ kurze Phase wirkungsvoll wieder. Entsprechend den natürlichen Vorbildern wird diese Phasen-Imitation ruhig in der Strömung gefischt. Die zwischen den Bürzelfibern eingeschlossene Luft verleiht dem CDC-Emerger ein ausgezeichnetes Schwimmvermögen. Deshalb kann man ihn ohne Probleme selbst in rauhem Wasser fischen. In ruhigen Strömungen empfiehlt es sich, das Muster tief im Film anzubieten. Man kann es auch ohne weiteres unter Wasser ziehen und als Aufsteiger fischen, der die Oberflächenspannung gerade durchbricht. Die eingeschlossene Luft hält den CDC-Emerger sicher am Wasserspiegel.
CDC Sparkle Buck Caddis, tan
Die CDC Caddis ist ein tolles Köcherfliegenmuster mit etwas Glitzer als besonderen Reiz.Gerade bei Köcherfliegen-Imitationen bietet es sich an die Fliegenmuster etwas aktiver zu führen.
CDC Signal Thorax Emerger / Aufsteiger
Der CDC Signal Thorax Emerger ist ein tolles Aufsteiger-Muster welches im bzw leichter unter dem Oberflächenfilm gefischt wird. Das Fliegenmuster stelle ein gerade schlüpfendes Insekt dar. Genau in dieser Phase der Metamorphose ist es die ideale Beute für Forellen und Äschen. Dieses Muster kann am besten schräg stromab im leichten Swing gefischt werden. Entweder eher passiv oder höchst aktiv mit kurzen Pausen.
CDC Delicate Dun yellow
Die CDC Delicate Dun ist eine sehr fängige Trockenfliege, die kleine Eintagsfliegen imitiert. Der dezente und spärliche Körper imitiert das natürliche Insekt sehr gut. Wir bieten verschiedene Farbvarianten dieser kleinen Trockenfliege an. Durch die Verwendung von Entenbürzel Fibern sind die Schwimmeigenschaften der Fliege sehr gut.
CDC Buck Caddis Trockenfliege, rot
Wir ihr Name besagt "CDC Buck Caddis (B.C.)", soll diese amerikanische Rehhaar-Fliege eigentlich eine Köcherfliege darstellen. Tatsächlich deckt diese schlicht-raffinierte Bindeweise aber ein weit breiteres Imitationsspektrum ab. Die Praxis zeigt, daß die Entenbürzel Buck Caddis nicht nur als Sedge-Auskriecher, als Dun oder als Steinfliege genommen wird. Unter Wasser gezogen, kann man sie sogar als Aufsteiger fischen, mit Erfolg. Ein echtes Universal-Muster also. In Verbindung mit CDC-Körper- und CDC-Kopfhechel wird dieses Muster noch attraktiver - und wesentlich widerstandsfähiger. Denn die so fragil wirkenden Bürzelfibern sind ja viel robuster als sie aussehen und schirmen die doch recht empfindlichen Rehhaarfibern wirksam ab. Zudem verschleiern sie den Umriß der B.C. diffus, machen sie zum Allrounder schlechthin. Mit gelbem oder bordeauxfarbenem Körper imitiert meine B.C.-Version eine breite Palette von Wasserinsekten, insbesondere Köcher- und Eintagsfliegen-Stadien. Die Bordeauxrote in Größe 19 hat sich im Herbst als sehr fängige Äschenfliege hervorgetan. Die CDC-Buck Caddis wird entsprechend ihrem Einsatz trocken, im Film order auch dicht unter der Oberfläche gefischt.
CDC Delicate Dun olive
Die CDC Delicate Dun ist eine sehr fängige Trockenfliege, die kleine Eintagsfliegen imitiert. Der dezente und spärliche Körper imitiert das natürliche Insekt sehr gut. Wir bieten verschiedene Farbvarianten dieser kleinen Trockenfliege an. Durch die Verwendung von Entenbürzel Fibern sind die Schwimmeigenschaften der Fliege sehr gut.
CDC Bullterrier
Der CDC Bullterrier kann einen Käfer, eine Ameise oder eine anderes, schlüpfendes Insekt darstellen. Deswegen ist der CDC Bullterrier als Trockenfliege so erfolgreich. Der Körper besteht aus seinem Mix aus Entenbürzelfibern und Pfauengras. Durch den Einsatz von TIEMCO Dry Wing kann der/die Fliegenfischer(in) die Fliege im Oberflächenfilm gut sehen. Dieses Muster ist an der bayerischen Traun und vielen anderen Gewässern ein echter Geheimtipp, der tolle Fische fängt!
CDC Ballon Emerger / Aufsteiger
Der CDC Ballon Emerger sitzt in der Wasseroberfläche und imitiert ein schlüpfendes Insekt. Es ist ein sehr erfolgreiches Aufsteiger Fliegenmuster. Gerade wenn die Fische keinen eindeutigen "Stieg" vollziehen, dann ist die richtige Zeit, um einen Aufsteiger zu fischen. Oft fressen die Äschen und Forellen direkt im Oberflächenfilm oder direkt darunter.
CDC Hi-Viz Surface Breaker
Die CDC Hi-Viz Surface Breaker ist eine Trockenfliege, die im Oberflächenfilm sitzt. Gerade scheue Fische lassen sich ideal mit dieser sehr fängigen Fliege überlisten.
CDC Delicate Dun grey
Die CDC Delicate Dun ist eine sehr fängige Trockenfliege, die kleine Eintagsfliegen imitiert. Der dezente und spärliche Körper imitiert das natürliche Insekt sehr gut. Wir bieten verschiedene Farbvarianten dieser kleinen Trockenfliege an. Durch die Verwendung von Entenbürzel Fibern sind die Schwimmeigenschaften der Fliege sehr gut.
CDC Red Tag
Die CDC Red Tag ist ein Klassiker der Entenbürzelfliegen. Der dezente Körper imitiert eine kleine dunkle Eintagsfliege. Durch die Verwendung von TIEMCO Dry Wing im Flügel lässt sich die kleine Trockenfliege noch gut sehen. Gerade in sanft dahinfließenden Gewässerpartien kann diese Trockenfliege sehr erfolgreich sein.
CDC Wellenreiter
Der CDC Wellenreiter ist ein tolles Fliegenmuster für schnelles Wasser. Die Schwimmeigenschaften sind hervorragend. Der CDC Wellenreiter kann als abtreibendes Insekt und als "abhebendes" Insekt gefischt werden. d.h. entweder abtreibend ohne Bewegung oder höchst aktiv mit Pausen dazwischen. Beide Anbiete-Techniken können sehr gute Fische bringen!
CDC Auskriecher 2.0, dunkel
Hierbei handelt es sich um ein tolles Aufsteigermuster (Emerger). Diese Fliege sollte im Oberflächenfilm gefischt werden. Diese kann Dead Drift oder im leichten Swing angeboten werden.
CDC Stonefly 2.0 Steinfliege
Die CDC Stonefly 2.0 ist eine nahezu perfekte Imitation einer großen Steinfliege von Gerhard Laible. Diese Insekten kommen nur in sehr klaren und kalten Gewässern vor. Die Fischerei mit diesen Fliegen-Mustern ist oft spektakulär! Das Muster besitzt Flügel auf Rehhaar und CDC Fibern. Am Kopf ist ein hochschwimmender Schaumstoff eingearbeitet. Dadurch lässt sich dieses Fliegenmuster sehr gut "aktiv" fischen. Wenn die Fische sich auf große Steinfliegen eingestellt haben, dass nehmen sie diese Muster oft mit großer Vehemenz. Wir empfehlen die Fliege vor dem ersten Gebrauch mit Nev-R-Sink zu behandeln. Dadurch schwimmt die Fliege deutlich länger. Wichtig bei diesem Muster ist die Anwendung: fischen Sie dieses Muster höchst aktiv!
CDC Ant / Ameise
Dieses Fliegenmuster imitiert eine fliegende Ameise auf perfekte Weise. Der Profi-Fliegenbinder Gerhard Laible hat dieses sehr fängige Muster entwickelt und ausgiebig getestet. Gerade beim Vorkommen von fliegenden Ameisen sollten Sie diese Muster für Forellen und Äschen in Ihrer Box haben!
CDC Fluttering Caddis Köcherfliege
Wie sein Name besagt, stellt dieses Muster eine flatternde, im Auffliegen begriffene Köcherfliege dar. Eine Sedge nach dem Schlupf aus der Puppenhaut bei ihren ersten, noch unbeholfenen Startversuchen. Aber auch ein Weibchen, daß beim Laichvorgang schwirrend von der Wasseroberfläche abhebt. Beide Phasen bringen fischereiliche Höhepunkte, denn das auffällige Leben am Wasserspiegel ist ein Reiz, dem Fische selten widerstehen. Im Frühsommer schlüpfen Köcherfliegen, bedingt durch die dann günstigeren Luft- und Wassertemperaturen, vorwiegend in den Mittagsstunden. Im Hochsommer verlagert sich die Emergenz in den frühen Morgen und vor allem in die Abend- und Nachtstunden, in denen auch Laichflug und Eiablage stattfinden. Ein guter Abendsprung ist häufig die Reaktion der Fische auf Köcherfliegen-Aktivität. Die Bindeweise der CDC-Fluttering Caddis gibt die Schwirrphase best- möglich wider. Über der markanten Körperkontur erscheint die Silhouette durch die gespreizten Rehhaar-Bunchflügel und die flach eingebundene CDC- Feder durchsichtig aufgelöst. Um den Eindruck des Flatterns zu betonen, wird das Muster immer in Bewegung gefischt. Service querüber mit gestrecktem Vorfach, dann in akzentuierten Bewegungstakten führen. Zuckend, ruckend, vibrierend und über Wasser schlitternd ist die Fluttering Caddis am wirksamsten. Zur Verbesserung der Schwimmfähigkeit sollten Flügel und Körper mit Nev-R-Sink unbenetzbar gemacht werden.Text von Profi Fliegenbinder Gerhard Laible.
CDC Hi-Vis Bullterrier
Der CDC Hi-Vis Bullterrier ist ein tolles Trockenfliegen-Universalmuster. Diese Fliege kann eine Eintagsfliege, Köcherfliege oder ein Landinsekt sein. Genau diese diffuse Silhouette macht diese Trockenfliege so erfolgreich. Durch das TIEMCO Dry Wing Material kann die Fliege für den Fliegenfischer sehr gut gesehen werden.