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Fliegenfischen auf Hecht

Fliegenfischen auf Hecht

Fliegenfischen auf Hecht - Ausrüstungsempfehlungen

Das Fliegenfischen auf Hecht erfreut sich sehr großer Beliebtheit. Wer einmal einen Hecht mit der Fliegenrute gefangen hat,  ist meist so sehr begeistert, dass noch viele Hechte folgen sollen. Nicht zuletzt Youtube-Serien wie "Fly vs Jerk" aus Skandinavien tragen zu dem Trend bei und sorgen bei den Zuschauern für Begeisterung. Oft wird der Wunsch geweckt, das auf YouTube oder DVD gesehene, unbedingt selbst ausprobieren zu wollen.

Wir selbst fischen seit vielen Jahrzehnten mit der Fliegenrute auf Hechte und verfügen über einen sehr großen Erfahrungsschatz. Die Erfahrungen beziehen sich auf Gewässer in ganz Europa und auf jeden Gewässertypen. Das tolle an der Hechtfischerei ist, dass meist jeder Fischer ein Hechtgewässer in unmittelbarer Umgebung hat. Hechte leben in fast allen Gewässern in Mitteleuropa. Sie kommen in kleinen Tümpeln, Teichen, Seen und Flüssen vor. Hier im Chiemgau leben Hechte in den großen Voralpenseen (Chiemsee, Waginger See, Simssee usw.) , Baggerweihern und sogar in Entwässerungsgräben. Es ist ein wahres Paradies für Hechte und teilweise wachsen Sie zu enormen Größen > 1 Meter heran!

Das attraktive am Hecht sind die Größe (der "Meterhecht" gilt als das Ziel eines jeden Hechtfischers), der oft spektakuläre Anbiss auf den Streamer und die relativ leichte Erreichbarkeit des Fisches. Zudem bietet das Fliegenfischen auf Hecht gewisse Vorteile gegenüber den herkömmlichen Methoden zum Hechtangeln. Gerade in Gewässern mit starkem Bewuchs und geringen Wassertiefen (bis ca. 6 m) lassen sich die Hecht hervorragend mit der dem Streamer fangen. Auch an sehr stark beangelten Gewässern ist immer wieder zu hören, dass mit dem Streamer sehr gute Erfolge verzeichnet werden. Einserseits kennen Sie Hechte diese Köder oft noch nicht und andererseits kann ein Streamer völlig anders als Wobbler, Gummifische und Jerks geführt werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt besteht in der Art und Weise des Fliegenfischens auf Hecht. Es ist eine sehr aktive Fischerei und der Fliegenfischer sucht regelrecht einen hungrigen Räuber. Ein sehr wichtiger Punkt für die Attraktivität der Hechtfischerei mit der Fliegenrute ist auch, dass es bei der Hechtfischerei möglich ist in Mitteleuropa einen Fisch mit über 1 Meter zu erwischen. Diese Möglichkeit besteht theoretisch bei jedem Versuch einen Hecht zu überlisten.

Aufgrund der Größe und Zugänglichkeit der meisten Gewässer empfehlen wir die Fischerei vom Belly Boot oder vom Ruderboot. Damit können die möglichen Standplätze der Räuber leicht und geräuschlos erreicht werden.


Fliegenrute


Prinzipiell unterscheidet sich die Ausrüstung zum Fliegenfischen auf Hecht vor allem in Ihrer Stärke der Rute, Rolle und Schnüre zu der klassischen Forellenausrüstung (Schnurklasse # 2- 6). Die Fliegenrute muss über ein ordentliches Rückgrat und eine hohe Schnellkraft verfügen. Heutzutage werden Ruten der Schnurklasse #8 bis #10 mit einer schnellen Aktion eingesetzt. Gerade sehr große Fliegen lassen sich leichter mit einer 10er Rute werfen. Durch die Weiterentwicklung der Ruten in den letzten Jahren wurden die Ruten so leicht, dass es kein Problem mehr ist eine 10er Rute den ganzen Tag zu werfen.
Hier im Chiemgau fischen wir meist die Schnurklasse #9 einer SAGE X oder SALT HD Rute.

Folgende Faustregeln für den Einsatz der Schnurklassen gelten:

Schnurklasse 8: an kleineren Flüssen oder Weihern mit nicht beschwerten Fliegen

Schnurklasse 9: mit mittleren bis großen Gewässern mit leicht beschwerten Streamern. Die Hecht-Streamer sollten nicht über ca. 20 cm sein.

Schnurklasse 10 / 11: diese Ruten werden an sehr großen Gewässern, bei viel Wind und vor allem mit sehr großen Streamern (Tubenfliegen > ca. 20cm etc) eingesetzt. Eine 10er Rute kann auch dann eingesetzt werden, wenn die zu erwartenden Fische sehr groß sind.


Fliegenrolle & Backing

Bei den Fliegenrollen sollte eine Großkernspule und ein ordentliches Bremssystem vorhanden sein. Die Rolle muss robust und für die etwas gröbere Art des Fliegenfischens ausgelegt sein. Nicht zu vergessen ist eine ausreichende Backing-Kapazität. In den meisten Fällen wird das Backing nicht benötigt. Aber jeder ist gut beraten ausreichend Backing für "den einen großen Fisch" auf der Rolle zu haben. Wir empfehlen die Verwendung von Rollen mit gekapseltem Bremssystem, um jeglichen Problemen mit der Verschmutzung durch Staub, Sand etc vorzubeugen. Gerade das Bremssystem ist sehr wichtig! Die Bremse muss in jeder Bremseinstellung sanft anlaufen und sie muss in der Lage sein einen großen Fisch bei der Flucht in die Tiefe zu stoppen. Eine qualitativ hochwertige Bremse hilft enorm im Drill und macht dem Fischer das Leben deutlich leichter.


Fliegenschnur

Der Einsatz der richtigen Fliegenschnur ist von Faktoren wie Gewässerbeschaffenheit (Tiefe & Struktur), Aktion der Fliegenrute, Größe der verwendeten Fliegen,  persönlichen Wurfgewohnheiten und vom Standort der Hechte abhängig. Letztendlich ist entscheidend wo die Hechte zu erwarten sind und in welcher Tiefe der Köder präsentiert werden muss. Aufgrund der Gewässertiefe reicht es am Bodden beispielsweise aus mit der schwimmenden (floating) oder leicht sinkenden Fliegenschnur (intermediate) zu fischen. Hier im Voralpenraum ist eher die leicht sinkende oder meist sogar eine schneller sinkende Fliegenschnur zu verwenden, um die Hechte erreichen zu können. Mit RIO bieten wir Ihnen eine Schnur-Auswahl an, um die perfekte Schnur für Ihr Gewässer zu finden.
Im Prinzip sind alle Hechtschnüre von deren Taper-Kontruktion ähnlich aufgebaut: mit Hilfe einer relativ stark ausgeprägten Keule wird erreicht, dass große und buschige Fliegen auch gegen den Wind noch geworfen werden können. Oft ist die Runningline dann dünn gehalten, um die Schußfreudigkeit der Schnur zu verbessern. Insgesamt sollten Sie sich zwischen einer Vollschnur oder einem Schusskopf-System entscheiden. Ca. 90% der Fischer werfen mit einer Vollschnur.
Gerade zum Anfang empfehlen wir die Verwendung einer Vollschnur.

Folgende Faustregeln für den Einsatz der verschiedenen Fliegenschnüre gelten:

Gewässertiefe 1 - 3 Meter:
schwimmende (RIO Pike/Musky floating oder RIO Outbound floating/intermediate) oder leicht sinkende Fliegenschnur (RIO Pike/Musky intermediate oder RIO Striper intermediate)

Gewässertiefe 2 - 4 Meter: intermediate (RIO Pike/Musky floating oder RIO Outbound floating/intermediate) oder 15 ft (4,5 m Sinkteil) SinkTip-Fliegenschnur (RIO InTouch SinkTip 15ft Type 6)

Gewässertiefe > 4 Meter: 24 ft SinkTip-Fliegenschnur (RIO InTouch SinkTip 24ft (7,3 m Sinkteil) oder ein sinkender Schusskopf (RIO Outbound Short 30 ft. / 9,1 m S3 bzw S3 Sinkrate)



Vorfach

Wir empfehlen uneingeschränkt die Verwendung eines Vorfaches mit knotbarer Stahlseide als Biss-Schutz gegen die 700 Zähne des Hechtes. Die von uns angebotenen Vorfächer rollen gut ab und sorgen dafür, dass Ihre Hechtstreamer ordentlich präsentiert werden. Wahlweise gibt es die Vorfächer mit Karabiner, MICRO-Snap oder nur zum Knoten.


Hechtstreamer

Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an verschiedensten Hechtstreamern an. Alle unsere Hechtstreamer sind praxiserprobt und haben bereits Hechte gefangen. Einer der besten Hechtstreamer überhaupt ist der "Whitlock Hechtstreamer". Er wird von Hand gefertigt und ist extrem aufwendig zu binden - teilweise kann es zu Lieferengpässen kommen. Bei uns erhalten Sie das Original in verschiedenen farblichen Ausführungen. Die Qualität dieses originalen Hechtstreamers werden Sie nirgends anders finden. Darüber hinaus bieten wir Ihnen eine tolle Auswahl an verschiedensten Hechtstreamern für alle Einsatzbereiche und Tiefen.


Zubehör

Zum Hechtfischen haben sich einige Produkte als besonders nützlich erwiesen. Gerade der originale Boga-Grip dient als sehr gute Landehilfe (bitte den Fisch im Wasser lassen und nicht am Boga herausheben). Die Konstruktion des Boga-Grips erlaubt es dem Fische sich zu drehen ohne, dass die Hand des Fischers oder das Maul des Hechtes in Mitleidenschaft gezogen wird.
Auch ein Schusskorb oder Variationen davon haben sich besonders bei der Fischerei vom Ufer oder watend als nützlich erwiesen.
Eine Polarisations-Brille ist wichtig, um einen den Streamer folgenden Hecht frühzeitig zu sehen und reagieren zu können. Zudem ist der Schutz der Augen vor einem irrtümlicherweise heranfliegenden Hechtstreamer extrem wichtig. Zuletzt benötigen Sie noch eine ordentliche Zange und evtl. eine Rachensperre um den Haken leichter lösen zu können. 


Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Petri Heil bei der faszinierenden Fischerei auf Hecht mit der Fliegenrute!
Lassen Sie uns wissen, ob Sie erfolgreich waren! Schicken Sie uns Bilder über Facebook oder per E-Mail.


Produktempfehlungen für die Hechtfischerei:

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