- Fliegenruten
- Fliegenrollen
- Fliegenschnüre
- Fliegen
- Bekleidung
- Zubehör
- Neuheiten
- Angebote %
- Gewässer
- Kurse
- Reisen
-
Erlebniswelten
-
Fliegenfischen
- Fliegenrute Meerforelle
- Trout Spey Fliegenfischen
- Fliegenfischen auf Karpfen
- Fliegenfischen auf Äsche
- HANAK Competition
- Zubehör
- Fliegenfischen auf Bonefish
- Fliegenfischen auf Huchen
- SAGE R8 Technologie
- Das richtige Vorfach zum Fliegenfischen
- Fliegenfischen im Salzwasser
- Vorteile Off Bead Nymphen
- Gastfischer aus dem Ausland
- Interview Gerhard Laible
- RIO SlickCast & ConnectCore Plus
- Fliegenruten Kaufberatung
- Fliegenfischen im Herbst
- Film: Fliegenfischen auf Sicht
- 12 Fliegenmuster fürs Frühjahr
- Saisonstart - Ausrüstungscheck
- Welche Wathose?
- Wathose Kaufberatung
- Auf Forelle mit Grashüpfern
- Fliegenschnur Forelle
- Fliegenfischen für Anfänger
- Fliegenfischen mit der Maifliege
- Fliegenfischen auf Hecht
- Czech- / Euro-Nymphing
- Angeln mit Streamer
- Fliegenbinden
-
Fliegenfischen
- VIDEOS
Welche Fliegenrute passt zu mir?
Die Fliegenruten-Kaufberatung
Die passende Fliegenrute hängt vor allem von deinem Zielfisch, dem Gewässer, der verwendeten Fliege und deiner bevorzugten Fischereitechnik ab. Für das klassische Fliegenfischen auf Forelle und Äsche gelten andere Anforderungen als für Streamer, Hecht, Meerforelle oder Lachs.
Eine wichtige Rolle spielen dabei die Schnurklasse, Rutenlänge und Aktion. Diese drei Eigenschaften bestimmen maßgeblich, welche Fliegen und Fliegenschnüre du mit einer Rute gut werfen und welche Fische du damit gezielt befischen kannst.
In dieser Kaufberatung zeigen wir dir, wie du die passende Fliegenrute für deine Fischerei auswählst.
Welche Fliegenrute brauche ich?
Als erste Orientierung hilft die Frage, auf welche Fische du überwiegend angelst und an welchen Gewässern du unterwegs bist.
| Einsatz | Schnurklasse | Typische Länge |
|---|---|---|
| Kleine Bäche, Forelle und Äsche | #2 bis #4 | ca. 7 bis 8,6 ft (230 bis 260) |
| Forelle und Äsche, Allround | #4 bis #5 | ca. 8,6 bis 9 ft (260 bis 275 cm |
| Große Forellen und Streamer | #5 bis #7 | ca. 9 ft (275 cm) |
| Euro Nymphing | #2 bis #4 | ca. 10 bis 11 ft (305 bis 325 cm) |
| Meerforelle | #6 bis #8 | ca. 9 bis 9,6 ft (275 bis 296 cm) |
| Hecht | #8 bis #10 | ca. 9 ft (275 cm) |
| Huchen | #8 bis #10 oder Zweihand | abhängig von Gewässer und Technik |
| Lachs | Zweihandrute, meist #7 bis #10 | ca. 12 bis 15 ft |
Diese Angaben dienen als Orientierung. Gewässergröße, Fliegengröße, Wind, Schnurtyp und persönliche Vorlieben beeinflussen die Auswahl ebenfalls.
Was bedeutet die Schnurklasse bei einer Fliegenrute?
Fliegenruten werden unterschiedlichen Schnurklassen zugeordnet. Du findest auf der Rute beispielsweise Angaben wie #4, #5 oder #8. Die Klasse gibt dir einen wichtigen Hinweis darauf, für welches Schnurgewicht und damit für welche Art der Fischerei die Rute ausgelegt ist.
Je höher die Schnurklasse, desto kräftiger wird in der Regel das gesamte Gerät. Eine leichte #3-Rute eignet sich für eine andere Fischerei als eine kräftige #9-Rute für große Streamer.
Fliegenruten der Klassen #2 und #3
Diese leichten Ruten eignen sich für feines Fliegenfischen auf Forellen und Äschen. Besonders an kleinen Bächen machen leichte und kürzere Ruten viel Freude. Kleine Trockenfliegen und leichte Nymphen lassen sich fein präsentieren.
Fliegenruten der Klasse #4
Klasse #4 eignet sich hervorragend für die Forellen- und Äschenfischerei mit Trockenfliegen und Nymphen. Sie bietet eine feine Präsentation und gleichzeitig genügend Reserven für viele Situationen am Bach und Fluss.
Fliegenruten der Klasse #5
Die Klasse #5 ist der klassische Allrounder für das Fliegenfischen auf Forelle und Äsche. Eine Fliegenrute der Klasse #5 mit etwa 9 Fuß Länge deckt viele Situationen mit Trockenfliege, Nymphe und kleineren Streamern ab.
Wenn du eine vielseitige erste Fliegenrute für die heimische Forellenfischerei suchst, ist diese Kombination ein guter Ausgangspunkt.
Fliegenruten der Klasse #6 und #7
Mit steigender Schnurklasse lassen sich größere und schwerere Fliegen komfortabler werfen. Ruten der Klassen #6 und #7 eignen sich unter anderem für größere Forellen, Streamer, größere Gewässer und windige Bedingungen.
Auch bei der Küstenfischerei auf Meerforelle werden diese Klassen häufig eingesetzt.
Fliegenruten der Klassen #8 bis #10
Kräftige Einhandruten dieser Klassen kommen unter anderem beim Fliegenfischen auf Hecht sowie bei weiteren starken Zielfischen zum Einsatz. Sie transportieren große Streamer und entsprechend schwere Fliegenschnüre.
Die Rute sollte dabei immer zur Größe und zum Gewicht der verwendeten Fliegen sowie zur passenden Fliegenschnur abgestimmt werden.
Welche Fliegenrute für Forelle und Äsche?
Für viele Fliegenfischer ist die Forellen- und Äschenfischerei der wichtigste Einsatzbereich. Eine 9 Fuß lange Fliegenrute der Klasse #5 gehört hier zu den vielseitigsten Kombinationen.
Mit ihr kannst du Trockenfliegen, Nymphen und kleinere Streamer fischen. Gleichzeitig bietet sie genügend Reserven für größere Forellen und eignet sich für viele kleine bis mittelgroße Fließgewässer.
Wer überwiegend mit kleinen Trockenfliegen fischt und eine besonders feine Präsentation bevorzugt, findet in Klasse #3 oder #4 eine interessante Alternative.
Für größere Flüsse, größere Streamer oder besonders kräftige Fische kommt auch eine #6-Rute infrage.
Welche Länge sollte eine Fliegenrute haben?
Die Länge beeinflusst Schnurkontrolle, Reichweite und Handhabung. Eine längere Rute ist deshalb nicht automatisch die bessere Wahl.
7 bis 8 Fuß (213 bis 243 cm)
Kurze Fliegenruten eignen sich besonders für kleine und stark bewachsene Bäche. Büsche und Bäume begrenzen dort häufig den verfügbaren Platz. Eine kurze Rute lässt sich zwischen Hindernissen leichter führen.
8,6 bis 9 Fuß (260 bis 275 cm)
Dieser Bereich deckt einen großen Teil der klassischen Einhandfischerei ab. Besonders 9 Fuß hat sich für Forelle und Äsche als vielseitige Länge etabliert.
9,6 bis 10 Fuß (296 bis 305cm)
Längere Einhandruten bieten zusätzliche Reichweite bei der Schnurführung. Sie eignen sich beispielsweise für größere Gewässer und bestimmte Nymphtechniken.
10 bis 11 Fuß (305 bis 335 cm)
In diesem Längenbereich findest du viele spezielle Euro-Nymph-Ruten. Die zusätzliche Länge unterstützt eine kontrollierte Führung von Vorfach und Nymphen.
12 bis 15 Fuß (366 bis 450cm)
Diese Längen findest du vor allem bei Switch- und Zweihandruten. Sie werden unter anderem für Lachs, Meerforelle und andere Fischarten an größeren Flüssen eingesetzt.
Welche Aktion sollte meine Fliegenrute haben?
Die Aktion beschreibt vereinfacht, wie sich eine Fliegenrute unter Belastung biegt und wie schnell sie nach dem Wurf wieder in ihre Ausgangsposition zurückkehrt.
Die Begriffe der Hersteller sind nicht vollständig standardisiert. Zwei als „fast“ bezeichnete Ruten müssen sich deshalb nicht identisch anfühlen.
Moderate Aktion
Ruten mit einer gemäßigteren Aktion arbeiten stärker über den Blank. Sie vermitteln viel Gefühl und unterstützen einen ruhigeren Wurfrhythmus. Solche Ruten sind interessant für eine feine Präsentation und für Fliegenfischer, die eine tiefere Biegung des Blanks bevorzugen.
Mittelschnelle Aktion
Mittelschnelle Fliegenruten verbinden eine gute Rückmeldung mit ausreichenden Kraftreserven. Sie eignen sich für viele Situationen beim Forellen- und Äschenfischen und sind häufig angenehm zu werfen.
Schnelle Aktion
Schnelle Fliegenruten besitzen eine hohe Rückstellgeschwindigkeit und ermöglichen eine hohe Schnurgeschwindigkeit. Das hilft bei weiteren Würfen, Wind und beim Transport größerer Fliegen.
Welche Aktion dir am besten liegt, hängt auch von deinem persönlichen Wurfrhythmus ab.
Welche Fliegenrute für Trockenfliege, Nymphe und Streamer?
Trockenfliegenfischen
Beim Trockenfliegenfischen stehen kontrollierte Würfe und eine saubere Präsentation im Vordergrund. Für Forelle und Äsche sind die Klassen #3 bis #5 besonders interessant.
An kleinen Bächen darf die Rute kürzer ausfallen. An größeren Gewässern bietet eine Länge um 9 Fuß mehr Reichweite und Schnurkontrolle.
Fliegenrute zum Nymphenfischen
Für das klassische Nymphenfischen eignet sich eine vielseitige Forellenrute der Klassen #4 oder #5. Wer überwiegend mit speziellen Euro-Nymph-Techniken fischt, greift zu längeren und leichteren Spezialruten.
Typische Euro-Nymph-Ruten liegen häufig in den Klassen #2 bis #4 und besitzen eine Länge von etwa 10 bis 11 Fuß.
Fliegenrute zum Streamerfischen
Streamer erzeugen beim Werfen mehr Luftwiderstand und besitzen häufig ein höheres Gewicht als Trockenfliegen und kleine Nymphen. Deshalb solltest du die Rutenklasse an die Größe des Streamers anpassen.
Kleinere Forellenstreamer lassen sich mit vielen #5-Ruten werfen. Für größere und schwerere Streamer sind #6- oder #7-Ruten angenehmer. Beim gezielten Hechtfischen mit großen Streamern kommen meist deutlich kräftigere Ruten zum Einsatz.
Mehr über das Fliegenfischen mit Streamern erfahren
Welche Fliegenrute für welchen Zielfisch?
Forelle und Äsche
Für die klassische Forellen- und Äschenfischerei empfehlen wir je nach Gewässer und Technik die Klassen #3 bis #6. Als vielseitige Kombination hat sich eine #5-Rute mit etwa 9 Fuß Länge bewährt.
Meerforelle
Beim Fliegenfischen an der Küste müssen häufig größere Fliegen bei Wind auf Distanz gebracht werden. Dafür werden überwiegend Ruten der Klassen #6 bis #8 mit etwa 9 bis 9,6 Fuß Länge eingesetzt.
Zur Beratung für Meerforellen-Fliegenruten
Hecht
Beim Hechtfischen bestimmt vor allem die Größe des Streamers die erforderliche Rutenklasse. Große und voluminöse Hechtstreamer verlangen nach einer kräftigen Rute und einer darauf abgestimmten Schnur.
Für die klassische Hechtfischerei sind die Klassen #8 bis #10 weit verbreitet.
Huchen
Beim Fliegenfischen auf Huchen werden große und häufig schwere Streamer eingesetzt. Entsprechend kräftig müssen Rute und Schnur ausfallen. Je nach Gewässer und Technik kommen kräftige Einhandruten oder Zweihandruten zum Einsatz.
zu den Huchen Ausrüstungs-Tipps
Lachs
Für das klassische Fliegenfischen auf Lachs an größeren Flüssen werden häufig Zweihandruten eingesetzt. Länge und Schnurklasse hängen stark von Gewässergröße, Wasserstand, Fliegengröße und verwendeter Wurftechnik ab.
Zweihandruten und Switchruten ansehen
Einhandrute, Switchrute oder Zweihandrute?
Für Forelle, Äsche, Hecht und viele andere Einsatzgebiete ist die Einhandrute die klassische Wahl.
Switch- und leichte Zweihandruten eröffnen zusätzliche Möglichkeiten an größeren Fließgewässern. Sie ermöglichen Zweihand-Wurftechniken und bieten Vorteile, wenn hinter dem Angler wenig Rückraum vorhanden ist.
Klassische Zweihandruten kommen vor allem beim Lachs- und Steelheadfischen sowie bei vergleichbaren Anwendungen an großen Flüssen zum Einsatz.
Welche Fliegenrute eignet sich für Anfänger?
Wer mit dem Fliegenfischen auf Forelle und Äsche startet, ist mit einer gutmütigen Rute der Klasse #5 und einer Länge von etwa 9 Fuß für viele Situationen gut ausgestattet.
Eine mittelschnelle bis schnelle Aktion bietet eine gute Grundlage zum Erlernen der Wurftechnik. Entscheidend ist, dass Rute und Fliegenschnur gut aufeinander abgestimmt sind.
Komplettsets bieten für Einsteiger einen Vorteil: Rute, Rolle und Fliegenschnur sind bereits aufeinander abgestimmt.
Zum Ratgeber Fliegenfischen für Anfänger
Wie viel sollte eine gute Fliegenrute kosten?
Der Preis einer Fliegenrute hängt unter anderem von Blankmaterial, Entwicklung, Komponenten, Verarbeitung und Herstellungsverfahren ab. Entscheidend ist jedoch nicht der höchste Preis, sondern eine Rute, die zu deiner Fischerei und deinem Wurfstil passt.
Fliegenruten für den Einstieg
Für den Einstieg gibt es gut abgestimmte Fliegenruten und Komplettsets, mit denen sich die grundlegenden Wurftechniken sauber erlernen lassen. Eine gutmütige Aktion ist dabei oft wichtiger als ein besonders niedriges Rutengewicht.
Fliegenruten für regelmäßige Nutzung
Wer regelmäßig fischt, legt häufig mehr Wert auf geringes Gewicht, hochwertige Komponenten, eine präzise Aktion und eine gute Rückmeldung des Blanks.
Premium-Fliegenruten
Bei hochwertigen Ruten investieren Hersteller viel Entwicklungsarbeit in Blankmaterialien, Faseraufbau und Aktionen. Ziel sind unter anderem geringes Gewicht, hohe Rückstellgeschwindigkeit, präzise Schnurkontrolle und ein definiertes Wurfgefühl.
Fliegenrute und Fliegenschnur müssen zusammenpassen
Die passende Fliegenschnur ist mindestens so wichtig wie die Rute selbst. Eine hochwertige Fliegenrute entfaltet ihre Eigenschaften erst mit einer Schnur, deren Gewicht und Taper zur Rute und zur gewünschten Fischerei passen.
Eine Rute der Klasse #5 wird in der Regel mit einer Schnur verwendet, die für diese Klasse ausgelegt ist. Darüber hinaus beeinflussen Keulengewicht, Keulenlänge und Taper das Wurfverhalten deutlich.
Eine Schnur für eine feine Trockenfliegenpräsentation stellt andere Anforderungen als eine Schnur zum Transport größerer Streamer.
Welche Fliegenschnur passt zu meiner Rute?
Welche Fliegenrolle passt zur Fliegenrute?
Die Fliegenrolle sollte hinsichtlich Größe und Gewicht zur Rute passen. Eine ausgewogene Kombination liegt angenehmer in der Hand und unterstützt ermüdungsfreies Fischen.
Bei leichter Forellenfischerei spielt eine fein dosierbare Bremse eine andere Rolle als bei starken Fischen im Salz- oder Süßwasser. Dort gewinnen Bremsleistung, Schnurfassung und robuste Konstruktion an Bedeutung.
Unsere Empfehlung: Erst Einsatz bestimmen, dann die Fliegenrute auswählen
Beginne die Auswahl nicht mit einer bestimmten Marke oder einem bestimmten Rutenmodell. Entscheide zuerst, welche Fische du hauptsächlich befischen möchtest, an welchen Gewässern du unterwegs bist und welche Fliegen du überwiegend einsetzen wirst.
Für die klassische Forellen- und Äschenfischerei ist eine etwa 9 Fuß lange Rute der Klasse #5 ein vielseitiger Ausgangspunkt. Kleine Bäche sprechen für kürzere und leichtere Ruten. Streamer, Wind und größere Zielfische verlangen nach höheren Schnurklassen. Für Euro Nymphing, Meerforelle, Hecht oder Lachs gibt es speziell abgestimmte Ruten.
Wenn diese Entscheidung getroffen ist, kannst du Aktion, Ausstattung, Hersteller und Preisklasse auswählen.
Jetzt passende Fliegenrute finden
Häufige Fragen zur Auswahl einer Fliegenrute
Welche Fliegenrute eignet sich für Anfänger?
Für Einsteiger, die überwiegend auf Forelle und Äsche fischen möchten, ist eine Fliegenrute der Klasse #5 mit etwa 9 Fuß Länge eine vielseitige Wahl. Eine gutmütige mittelschnelle bis schnelle Aktion erleichtert den Einstieg.
Welche Schnurklasse eignet sich für Forellen?
Für Forellen werden häufig die Schnurklassen #3 bis #6 eingesetzt. Klasse #5 deckt besonders viele Situationen ab. An kleinen Bächen sind leichtere Klassen interessant, während größere Gewässer und Streamer für eine kräftigere Rute sprechen.
Was bedeutet #5 bei einer Fliegenrute?
Die Angabe #5 bezeichnet die Schnurklasse der Rute. Sie zeigt, für welche Gewichtsklasse von Fliegenschnüren die Rute ausgelegt ist. Klasse #5 gehört zu den verbreitetsten Klassen für das Fliegenfischen auf Forelle und Äsche.
Welche Länge sollte eine Fliegenrute haben?
Für viele Situationen beim Forellen- und Äschenfischen sind etwa 9 Fuß eine vielseitige Länge. Kleine, bewachsene Bäche sprechen für kürzere Ruten. Spezielle Nymphtechniken und die Zweihandfischerei erfordern häufig längere Ruten.
Was ist besser, eine #5 oder #6 Fliegenrute?
Das hängt vom Einsatz ab. Eine #5-Rute eignet sich hervorragend als Allroundrute für Forelle und Äsche. Eine #6-Rute bietet mehr Kraft für größere Fliegen, Streamer, Wind und größere Fische.
Welche Fliegenrute eignet sich für kleine Bäche?
Für kleine und bewachsene Bäche eignen sich häufig kürzere Ruten der Klassen #2 bis #4. Welche Länge sinnvoll ist, hängt vom Bewuchs, der Gewässerbreite und der Größe der zu erwartenden Fische ab.
Welche Fliegenrute brauche ich zum Streamerfischen?
Für kleinere Forellenstreamer reicht häufig eine #5-Rute. Größere oder schwerere Streamer lassen sich mit Ruten der Klassen #6 und #7 angenehmer werfen. Große Hechtstreamer verlangen nach deutlich kräftigerem Gerät.
Welche Fliegenrute eignet sich für Meerforelle?
Für das Meerforellenfischen werden häufig Einhandruten der Klassen #6 bis #8 mit etwa 9 bis 9,6 Fuß Länge eingesetzt. Wind, Fliegengröße und verwendete Schnur beeinflussen die Auswahl.
Welche Rutenklasse eignet sich für Hecht?
Für das gezielte Fliegenfischen auf Hecht sind die Klassen #8 bis #10 weit verbreitet. Entscheidend ist vor allem, dass Rute und Fliegenschnur die verwendeten Hechtstreamer gut transportieren.
Was bedeutet eine schnelle Aktion bei einer Fliegenrute?
Eine schnelle Rute besitzt eine hohe Rückstellgeschwindigkeit und arbeitet stärker im oberen Teil des Blanks. Sie ermöglicht hohe Schnurgeschwindigkeiten und eignet sich unter anderem für Wind, weitere Würfe und größere Fliegen.
Welche Fliegenschnur passt zu meiner Fliegenrute?
Orientiere dich zunächst an der angegebenen Schnurklasse der Rute. Danach wählst du Taper und Keulenlänge passend zu deiner Fischerei. Eine Trockenfliegenschnur besitzt andere Eigenschaften als eine Schnur für große Streamer.